Saisonalitäten und Zyklen (Teil I)

Um mit zyklischen Mustern langfristig wirklich erfolgreich zu arbeiten bedarf es Erfahrung mit realem Trading.
Auf dem Papier siehen zyklische Charts und Saisonalitäten vermeintlich einfach und schlüssig aus. Im Nachhinein wird jeder Neu-Analyst schnell irgendeinen zeitlich ähnlichen Abstand zwischen einer Handvoll Ereignisse finden und diesen als vermeintlichen Zyklus identifizieren können. Diese Informationen aber nachhaltig gewinnbringend nutzen zu können, ist der wahre Schlüssel zum Erfolg.


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Gibt es überhaupt so etwas wie "Zyklen"?

Gegenfrage: „Funktioniert der Zyklus zwischen Tag und Nacht?“ Keiner würde diesen Zyklus in Frage stellen und seine Auswirkungen auf uns Menschen. Ähnliches gilt für Erntezyklen beispielweise für Getreide. Von der Aussaat bis Ernte gibt es sich immer wieder wiederholende Muster, welche uns von klein auf vertraut sind. Es gibt viele weitere logische Gründe, warum bestimmte Zyklen tatsächlich funktionieren. Das können beispielsweise auch Verbrauchs-, Bedarfs-,  oder auch Lebenszyklen etc. sein.

Reicht das Wissen um einen Zyklus aus?
Wir sind der Meinung, ein Zyklus darf niemals die alleinige Entscheidungsgrundlage für einen Trade mit echtem Geld sein. Ein Zyklus sollte als eine „grober Plan“ verstanden werden, WANN eine bestimmte Bewegung (ein Muster) einsetzen könnte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Mit diesem Timing-Hilfsmittel lassen sich auch daraus Einstiege in laufende Trends nutzen. In unseren kostenfreien Webinaren geben wir immer wieder aktuelle Beispiele an Sie weiter!



Weizen wheat




Die Umsetzung im Trading

Die Idee ist es nun, sich auf Grund der Statistik in eine zu erwartende Richtung entsprechend zu positionieren und diese Positionierung ständig anzupassen. Das kann beispielsweise bedeuten Positionen oder Teilpositionen situativ länger zu halten oder aber auch in gewissen Situationen vorzeitig den Markt zu verlassen bzw. komplett zu meiden. Es bedeutet NIE, das wir uns einer gegenläufigen  Marktmeinung verschließen oder gar andere „bewährte“ Informationsquellen ignorieren sollten.     


20171127.zyklen.tradingbrothersBeispiel eines "10-Jahres-Zyklus"


In den wöchentlichen Intermarket-Analysen widmen wir uns den aktuell interessanten Saisonalitäten und Zyklen in den klassischen Indizes. In den Webinaren zu unseren Handelssystemen und den allgemeinen "Coaching"-Webinaren mit Hintergründen widmen wir uns regelmäßig den Einzelaktien.

Mehr Wissenswertes sowie Anwendungen zu Saisonalitäten und Zyklen im "kostenpflichtigen" Teil 2 unseres TB-Börsenwissens!

Mit etwas Erfahrung im Umgang mit Zyklen entwickelt man automatisch eine „gesunde“ Gelassenheit. Sich nicht mehr von vermeintlichen „Marktschreiern“, „Gurus“ oder „Crash-Propheten“ verwirren und in die Irre führen. Sie machen sich selbst ein Bild der Situation und gleichen diese mit der Realität ab.  

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Weitere nützliche Anwendungen finden Sie unter „Filtertechniken (Teil I) / Filtertechniken auf verschiedenen Zeitebenen“.

Lesen Sie weiter unter "Indikatoren".

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